Zwei Erfolgswochenenden

Am 25. Januar sind Alois Rother und Dagmar Prause auf dem Ebersberger Kristallturnier in der SEN II B Standard gestartet. Es war eine wunderbare Atmosphäre im Saal und unglaublich viele Zuschauer. Das war sicherlich der Tatsache geschuldet, dass Ebersberg keinen Eintritt für die Zuschauer verlangt. Das Turnier verlief sehr gut, die Vorrunde war schnell überstanden und die Endrunde geschafft. Die ärgsten Gegner hatten sich inzwischen zu besten Freunden entwickelt und jeder hat Jedem den Sieg gegönnt. Diesmal konnte unser Paar mit 3 gewonnen Tänzen, dem Langsamen Walzer, Wiener Walzer und Slow Fox den Sieg gegen 7 Paare für sich buchen. Danach haben sie noch in der SEN II A mitgetanzt – was heißt „mitgetanzt“ – sie haben zu den führenden aufgeschlossen und den 4. Platz mit Tendenz zu Platz 3 errungen. Ein besonders schönes Erlebnis war der donnernde Beifall des Publikums – auch wenn es nur der 4. Platz von 8 im Turnier war, es war der 1. Platz bei den Herzen des Publikums.

Tags drauf ging es das 1. Mal nach Baden-Württemberg. Die dortigen „Dauersieger“ sind glatt etwas ins Schwitzen gekommen. Bei der offenen Wertung gab es ein Kopf an Kopf Rennen, das mit viel Applaus und Begeisterung vom Publikum angefeuert wurde. Am Ende hatte unser Paar mit 12 1. Plätzen leicht das Nachsehen gegen die Sieger mit 13 1. Plätzen. Aber sie haben sich riesig über Platz 2 von 13 gefreut und waren doch ein bisschen froh, dass sie nicht schon wieder in der A-Klasse mittanzen „mussten“. Der Tag vorher steckte schon noch in den Knochen und Muskeln.

Eine Woche später traten beide dann in Unterhaching an. Diesmal erst in einer Altersklasse drunter – der SEN I B Standard. Dort gibt es 2 Paare, die sie bisher nicht schlagen konnten und die (fast aussichtlose) Mission war: Diesmal schaffen wir das! Und das Wunder geschah: Lois und Dagmar konnten zwar knapp, aber dennoch beide Paare hinter sich lassen und den 1. Platz von 7 für sich beanspruchen. Die Ablehnung der SEN I A hat ihnen dann zwar ein „die Regensburger schwächeln mal wieder“ eingebracht, war aber taktisch durchaus klug. Denn gleich danach starteten die beiden in der SEN II B – und auch diese konnten sie gegen weitere 6 Paare gewinnen. In der gleich drauffolgenden SEN II A haben sie dann noch einen respektablen 5. Platz mit Tendenz zu 4 erkämpft – und es war wirklich ein Kampf und zwar gegen die Kondition. 6 Runden mit insgesamt 30 Tänzen in 2,5h sind schon beachtlich. Das Abendessen beim Inder mit 2 anderen Paaren der B- und A-Klasse hatten sie sich dann redlich verdient.

Die Donaupost und die Mittelbayerische Zeitung berichten.